Erklärung zur Postwurfsendung der Fraport AG: Job- und Wirtschaftsmotor für die Region

Beschluss des Bezirksvorstands der DKP Hessen am 25.Februar 2012

Die Geschichte des Flughafenausbaus in Frankfurt ist eine der gebrochenen Versprechen, geprägt von falschen Zahlen und gezielten Lügen. Eine davon ist in der aktuellen Massenpostwurfsendung (Februar 2012) der Fraport AG nachzulesen: "Mit der neuen Landebahn werden noch mehr Menschen einen sicheren Arbeitsplatz finden können" und es "wird ein weiterer Anstieg auf bis zu 100.000 Jobs erwartet".

Solche Aussagen sind nicht neu, sie wurden stets durch Fraport sowie durch die Ausbaubefürworter CDU, SPD und FDP immer wieder in der Öffentlichkeit propagiert. Doch glaubwürdig waren die Ausbaubefürworter dabei noch nie.

Richtig ist vielmehr: Anstelle Jobmotor zu sein, zerstört der Flughafen Strukturen in der Rhein-Main-Region durch Arbeitsplatzverlagerungen. CDU und FDP haben immer wieder lautstark propagiert, wer einen Flughafenausbau ablehne, verhindere die Entstehung neuer Arbeitsplätze. Dieser Vorwurf ist spätestens jetzt widerlegt. Gerade erst dieser Tage hat die Lufthansa einen strikten Sparkurs und Umstrukturierungsmaßnahmen angekündigt, was nichts anderes als Arbeitsplatzabbau bedeutet. Vergessen sollte man in der Diskussion aber auch nicht, dass die sogenannte Mediation von Beginn an dazu gedient hat, die Bevölkerung ruhig zu stellen und den Flughafenausbau durchzuboxen.

Und es geht heute darum zu begreifen, dass die Forderungen aus der Mediation nicht ausreichten, den Lärm auf ein für die Menschen erträgliches Maß zu reduzieren und die Rhein-Main-Region lebenswert zu gestalten.

Es muss endlich Schluss sein mit den Lügen vom Jobmotor und zum Nachtflugverbot.

Es bleibt dabei:

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