Freiheit für die Miami 5

Kundgebung und Demo am 17. März 2012

Impression 001 vom 17. Maerz 2012 für die Miami 5 in Frankfurt am MainÜber das Schicksal der 5 kubanischen Männer, die in den 90 er Jahren mit einem Gegenspionagering Terroranschläge gegen ihr Land verhindern wollten und 1998 deswegen in den USA festgenommen wurden, ist in Deutschland wenig oder nichts bekannt. Auch nicht über die drakonischen Strafen, mit denen sie belegt wurden (für einen der Männer 2x lebenslänglich!).

An diesem 17. März haben wir deswegen in Frankfurt mit ca. 100 Personen der Desinformation entgegengewirkt. In verschiedenen Redebeiträgen informierten wir über die Hintergründe der Festnahme und den Gerichtsprozess, den die 5 Männer durchmachen und verteilten dazu Flugblätter. Dabei wurde auch ein anderer politischer Gefangener, Mumia Abu Jamal, nicht vergessen.

Die Frage ist erlaubt: Was wäre, wenn in Deutschland seit Jahrzehnten Terroranschläge mit Toten und Verletzten verübt würden und diese Anschläge von dem Territorium eines anderen europäischen Landes ausgehen und finanziert würden? Ganz einfach – man würde versuchen, die Akte der Aggression mit allen Mitteln zu unterbinden. Und so wie wir dieses Land Deutschland und seine herrschenden Kreise kennen, mit militärischen Mitteln. Aber sagen wir mal, die militärischen Mittel wären ausgeschlossen? Dann vielleicht auch mit Gegenspionage - was spräche dagegen? Genau das hat Kuba getan. Nur dass das dem mächtigen Nachbarland gar nicht recht war. Kein Wunder - ist doch die Aggression und Versuche der Destabilisierung gegenüber Kuba Teil der eigenen Politik. Dafür finanzieren sie heute wir gestern reaktionäre exilkubanische Gruppen und bewaffnen sie. Denn die US-Administration kann dem Land im Süden nicht „verzeihen“, dass es seinen eigenen Weg geht, der ein anderer ist als der von ihnen bis 1959 Diktierte.

Impression 002 vom 17. Maerz 2012 für die Miami 5 in Frankfurt am MainIn unseren Redebeiträgen verlasen wir auch die anrührenden Grußworte der Kubaner und ihrer Verwandten an uns und einen Brief von René an seinen todkranken Bruder.

Dann ging es auf einer langen Demonstrationsroute vor das US-amerikanische Konsulat, wo wir entschieden und laut die sofortige Freilassung und einen fairen Umgang mit den 5 Männern forderten.

Es war eine bunte Aktion, von DKP, Freidenkern, den in Frankfurt lebenden Chilenen und der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, sowie vielen Einzelpersonen, die für Gerechtigkeit für Kuba kämpfen.

Sicher war es nicht die letzte Aktion für die Freiheit von Gerardo, René, Antonio, Fernando und Ramón, aber wir lassen uns nicht entmutigen.

Es wird so lange gekämpft, bis sie frei sind.

Bettina Mandellaub


Impressionen vom 17. März 2012 für die Miami 5

Impression 003 vom 17. Maerz 2012 für die Miami 5 in Frankfurt am Main


Impression 004 vom 17. Maerz 2012 für die Miami 5 in Frankfurt am Main


Impression 005 vom 17. Maerz 2012 für die Miami 5 in Frankfurt am Main


Impression 006 vom 17. Maerz 2012 für die Miami 5 in Frankfurt am Main


Impression 007 vom 17. Maerz 2012 für die Miami 5 in Frankfurt am Main


Impression 008 vom 17. Maerz 2012 für die Miami 5 in Frankfurt am Main


Impression 009 vom 17. Maerz 2012 für die Miami 5 in Frankfurt am Main


Impression 010 vom 17. Maerz 2012 für die Miami 5 in Frankfurt am Main


Impression 011 vom 17. Maerz 2012 für die Miami 5 in Frankfurt am Main


Impression 012 vom 17. Maerz 2012 für die Miami 5 in Frankfurt am Main


Impression 013 vom 17. Maerz 2012 für die Miami 5 in Frankfurt am Main


Impression 014 vom 17. Maerz 2012 für die Miami 5 in Frankfurt am Main


Impression 015 vom 17. Maerz 2012 für die Miami 5 in Frankfurt am Main


Impression 016 vom 17. Maerz 2012 für die Miami 5 in Frankfurt am Main


Impression 017 vom 17. Maerz 2012 für die Miami 5 in Frankfurt am Main


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