Rote Frankfurter

Wie war das noch mit den Pyramiden? Welche Pharaonen haben sie erbaut …? Nein. Kein Pharao hat je einen Handschlag gerührt. Es waren unzählige Sklaven, die die Pyramiden errichteten. Keiner kennt mehr ihre Namen. Nicht große Männer machen die Geschichte (wie die großen Männer behaupten). Die Massen machen die Geschichte (behaupten wir).

Entgegen einem gängigen Vorurteil bedeutet das nicht, dass wir Kommunisten das Individuum ignorierten. Jeder und jede Einzelne zählt bei uns. Uns interessieren allerdings nicht so sehr die Pharaonen. Herausragende Individuen sind für uns nicht die Kriegsherren aller Länder und aller Jahrhunderte. Nicht die Herren des Kapitals und ihre Lakaien. Herausragende Individuen sind für uns die Männer und Frauen aller Länder und aller Jahrhunderte, die sich gegen die Herren der Kriegsheere und Fabriken, gegen die Sklaventreiber und Menschenschinder, die Ausbeuter und Unterdrücker gewehrt haben.

Viele von diesen wahrhaft herausragenden Individuen kennen wir nicht. Unter den Sklaven, die die Pyramiden errichteten, mag es manche gegeben haben, die sich gegen die Peitsche ihrer Antreiber gewehrt haben. Wir kennen sie nicht, denn sie sind namenlos zugrunde gegangen. Wer sich nicht wehrt, hat allerdings von vornherein nichts Besseres zu erwarten. Wer sich wehren will, muss sich mit anderen zusammenschließen. Zum Beispiel in der Kommunistischen Partei. In ihr kennen wir viele, die vorgelebt haben, dass Solidarität besser ist als Egoismus, Treue zu Überzeugungen besser als Mitläufertum: die sich hervorgetan haben im Einsatz für die Kolleginnen und Kollegen im Betrieb, für die Nachbarn im Stadtteil oder für die Mithäftlinge in den Gefängnissen und Konzentrationslagern der Nazibarbaren.

Wir stellen hier einige unserer Genossinnen und Genossen der KPD und DKP in Frankfurt vor, deren Wirken in der Arbeiterbewegung und im Kampf gegen den Faschismus deutlich macht, wofür wir stehen.

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