Karl Fehler

24. März 1905 - 19. Dezember 1941

Karl Fehler hat seit seiner Mitgliedschaft in der KPD von 1925 immer Funktionen auf allen Ebenen der Partei übernommen, auch nach dem Verbot der Partei in der Illegalität.

Karl Fehler wurde mehrfach verhaftet, gefoltert und unsäglichen persönlichen Qualen und Bedrohungen gegen seine junge Familie ausgesetzt. Genosse Karl Fehler hat nichts und niemanden preisgegeben.

Seine Frau und die beiden Kinder, Sohn Karl und Tochter Lydia, konnten mit Hilfe der illegalen Partei Deutschland verlassen und in der Sowjetunion Zuflucht finden. Nach 1945 lebte die Familie in der DDR, Karl und Lydia wurden Erzieher. Die Mutter starb kurz nach der Befreiung.

Menschen wie Karl Fehler haben mit dazu beigetragen, dass - auch in den von Deutschland überfallenen Ländern - deutsch sein nicht faschistisch sein heißt. Ihnen verdanken wir, dass wir, die wir auch heute noch immer gegen Krieg und Terror uns engagieren, diesen Kampf mit aufrechtem Gang und hocherhobenen Hauptes gehen können, gemeinsam mit vielen Menschen in allen Ländern dieser Erde. Uns gemeinsam ist und bleibt: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

Karl Fehler und die vielen Millionen Opfer faschistischer Gewalt werden nicht vergessen, nicht heute und nicht morgen. Sie bleiben für uns nicht nur Mahne, sie sind uns Garant für unsere Arbeit - für eine Welt in Frieden.

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